Das Kammerorchester Scheibbs stellt sich vor



Foto: Raimund Holzer, NÖN

 

Was wir nicht sind – Profis! Unser Kammerorchester versteht sich als reines Laienensemble, welches im Jahr 1978 aus (ehemaligen) Mitgliedern des Schülerorchesters des MpBRG Scheibbs – und zwar sowohl aus Schülern als auch Lehrern – sowie Absolventen der Musikschule Scheibbs hervorgegangen ist. Die Gründungsinitiative dazu ist sowohl dem langjährigen Leiter des Ensembles Herbert Schlöglhofer als auch dem Musikschulleiter Manfred Weinberger, sowie unserer Organisationsreferentin Elfi Gatterweh , an die wir uns gerne erinnern – zu verdanken. In späterer Folge haben auch unser erster Cellist Ewald Auer sowie Bratschistin und Geigerin Judith McGregor wichtige und unverzichtbare Registeraufbauarbeit geleistet.Durch deren „Hände“ ist ein Gutteil der heutigen Orchester-Stammmitglieder gegangen – und teilweise haben sich auch beachtliche Karrieren als Profimusiker auf diesen orchestermusikalischen Grundstock aufgebaut.

Durch deren Bekanntschaften in Profi-Ensembles und -Orchestern konnten unsere Register immer wieder durch erfahrene Professionisten Verstärkung erhalten.

Ständig gefordert entwickelte sich das Orchester, das schon längst den kammermusikalischen Rahmen „gesprengt“ hat – auch Symphonien für grosses Orchester zählen zum Repertoire – bis zum heutigen Standard. Der Großteil der Musiker ist hauptberuflich in den unterschiedlichsten Berufen tätig und betreibt in der Freizeit Instrumentalmusik, einige sogar in mehreren Ensembles. Und die Freude an der Musik lässt die Orchestermitglieder ihr eigenes Können immer wieder an der persönlichen benchmark „höherschrauben“ – so will es der Chef! Oft gelingt’s auch wirklich! Und das macht Spaß! Der Applaus bleibt dann auch nicht aus. Dass dies auch bei den interessierten jüngeren Musikern seine Wirkung nicht verfehlt beweist das erfreuliche Engagement des Orchesternachwuchses!

Für Kontinuität ist somit gesorgt und – auch wenn die Anfahrtswege zu den Proben oft schon ganz beachtliche Entfernungen aufweisen – der trotzdem hochfrequente Probenbesuch beweist: es gibt keine Ermüdungserscheinungen!